Krim Geschichte – Zusammenfassung
| Die Krim hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Verschiedenste Völker bewohnten die Halbinsel bereits im Altertum. Deren Spuren kann man bis heute entdecken. Im 1. Jh. v. Chr. kam die Krim unter römischen Einfluss. Die Goten zog es im 3. Jh. n. Chr. im Rahmen der Völkerwanderung auf die Krim. Ihnen folgten im 5. Jh. die Tataren, Hunnen, Chasaren und Kumanen. Im 13. Jh. gehörte die Krim zum Einflussbereich der Mongolen. Im Mittelalter war die Halbinsel Interessengebiet verschiedenster Nationen. Im 15. Jh. fiel die Krim letztlich an das Osmanische Reich. 1783 erklärte Katherina die Große die Zugehörigkeit der Halbinsel zum Russischen Reich. Von 1853 bis 1856 fand der Krimkrieg zwischen Russland einerseits und den Alliierten Großbritannien, dem Osmanischen Reich, Frankreich und später auch Sardinien anderseits statt. Nach der Oktoberrevolution 1917 erfolgte die Gründung der Taurischen Sozialistischen Sowjetrepublik, die 1921 in der Integration als unabhängige sozialistische Sowjetrepublik innerhalb der Sowjetunion mündete. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Krim durch die Deutsche Wehrmacht besetzt. Die Rückeroberung erfolgte durch die Rote Armee 1944. Während der Jalta Konferenz 1945 wurde das Schicksal Deutschlands nach dem Krieg durch die Alliierten besiegelt. 1954 schenkte Chruschtschow die Krim der Ukraine. Seit 1991 ist die Krim eine unabhängige Republik innerhalb der Ukraine. Die Zugehörigkeit der Krim ist bis heute ein Streitpunkt zwischen Russland und der Ukraine. |

