Lemberg Geschichte – Zusammenfassung
| Lemberg ist eine der ältesten Städte der Ukraine und hat eine wechselvolle Geschichte. Während Ihrer Reise in die Ukraine werden Sie noch einige Zeugen der Geschichte Lembergs vorfinden. Lemberg wurde vor fast 800 Jahren gegründet. In der Zeit von 1340 bis 1772 gehörte die Stadt zu Polen. Sie entwickelte sich in kurzer Zeit zu einer wichtigen Handelsstadt. 1772 bis 1918 fiel Lemberg an Österreich und war viertgrößte Stadt. 1918 wurde die Stadt von polnischen Truppen, 1941 von deutschen Truppen besetzt. 1944 eroberte die Rote Armee die Stadt. Von da an gehörte Lemberg zur Sowjetunion. Seit 1991 ist Lemberg ein Teil der unabhängigen Ukraine. |
Lemberg Geschichte – Chronologie
| 1256 |
Errichtung einer Burg durch Fürst Danilo Romanovic für seinen Sohn Lew am Platz des jetzigen Lembergs |
| 1340 |
Lemberg fällt nach der Verwüstung durch die Mongolen an Polen |
| 1356 |
Lemberg erhält durch den polnischen König Kasimir dem Großen Stadtrechte |
| 1661 |
Gründung der Universität von Lemberg |
| 1772 |
Nach der ersten polnischen Teilung fällt Lemberg an Österreich und wird Hauptstadt des Königreichs Galizien |
| 1.Nov.1918 |
Gründung der Westukrainischen Republik |
| 21.Nov.1918 |
Besetzung der Stadt durch polnische Truppen |
| 1939 |
Eingliederung der Westukraine in die Ukrainische Sowjetrepublik nach der Besetzung Ostpolens durch die Rote Armee |
| 1941 |
Lemberg wird Teil des deutschen Generalgouvernements nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion |
| 1941-1944 |
Im Ghetto von Lemberg werden 540.000 Menschen, davon 400.000 Juden, in den Konzentrationslagern ermordet |
| 1944 |
Lemberg gehört nach der Rückeroberung durch die Rote Armee zur Sowjetunion |
| 1991 |
Lemberg ist Teil der unabhängigen Ukraine |
| 1998 |
Eintrag der Altstadt in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO |